Rheinbischofsheim – Bereits zum 42. Mal richtete die AH des VfR Rheinbischofsheim ihr traditionsreiches Ü35-Hallenturnier aus. Neun Mannschaften aus der Region folgten der Einladung und sorgten für einen sportlich hochwertigen Fußballabend, der von fairen Begegnungen, technisch sauberem Hallenfußball und einer gewohnt hervorragenden Organisation geprägt war. Die gut gefüllte Rheinbischofsheimer Sporthalle bot den idealen Rahmen für ein Turnier, das längst zu einem festen Bestandteil des regionalen AH-Kalenders geworden ist.

Starke Gruppenphase mit 16 intensiven Partien

In insgesamt 16 Gruppenspielen zeigten die Teams, dass der AH-Fußball keineswegs an Tempo oder Qualität verloren hat. Viele Begegnungen waren hart umkämpft, ohne dabei die Fairness vermissen zu lassen. Die Zuschauer sahen präzise Kombinationen, starke Torhüterleistungen und sehenswerte Treffer, die immer wieder für Applaus sorgten.

Besonders spannend gestaltete sich der Kampf um die Halbfinal- und Platzierungsspiele. Während einige Mannschaften früh ihre Ambitionen unterstrichen, blieb es in anderen Gruppen bis zum letzten Spiel offen, wer sich durchsetzen würde.

Freistett sichert sich Platz drei im kleinen Finale

Für das Spiel um Platz drei qualifizierten sich schließlich der SV Freistett und der FV Auenheim. Beide Teams hatten in der Gruppenphase überzeugende Leistungen gezeigt und sich ihre Teilnahme am kleinen Finale redlich verdient.

In einem temporeichen und offensiv geführten Spiel setzte sich der SV Freistett am Ende mit 3:1 durch. Die Freistetter zeigten sich vor dem Tor effizienter und ließen sich auch von einer kurzen Drangphase der Auenheimer nicht aus dem Konzept bringen. Mit diesem Erfolg sicherte sich der SV Freistett den dritten Platz in der Endabrechnung.

Titelverteidiger Sinzheim dominiert Gruppe A

In Gruppe A gab der Titelverteidiger SV Sinzheim von Beginn an den Ton an. Mit vier Siegen aus vier Spielen, einer makellosen Ausbeute von 12 Punkten und einem beeindruckenden Torverhältnis von 13:2 unterstrich die AH aus Sinzheim eindrucksvoll ihre Ambitionen, den Titel erneut zu verteidigen. Die Mannschaft präsentierte sich eingespielt, ballsicher und jederzeit gefährlich.

Kappelrodeck/Waldulm zieht aus Gruppe B ins Finale ein

Aus Gruppe B schaffte die AH des FSV Kappelrodeck/Waldulm den Sprung ins Endspiel. Auch sie überzeugte durch eine stabile Defensive, schnelles Umschaltspiel und eine geschlossene

Mannschaftsleistung. Besonders in den entscheidenden Momenten zeigte das Team Nervenstärke und sicherte sich verdient den Finaleinzug.

Ein Finale auf Augenhöhe – Entscheidung vom Punkt

Das Endspiel zwischen Sinzheim und Kappelrodeck/Waldulm hielt, was es versprach. Beide Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe, neutralisierten sich über weite Strecken und ließen kaum klare Torchancen zu. Die Zuschauer sahen ein taktisch geprägtes, aber dennoch spannendes Finale, in dem jeder Fehler spielentscheidend hätte sein können.

Nach der regulären Spielzeit stand ein leistungsgerechtes 0:0 auf der Anzeigetafel. Die Entscheidung musste somit im Neunmeterschießen fallen – ein Moment, der im Hallenfußball immer für besondere Dramatik sorgt.

Torhüter Daniel Matt wird zum Helden des Turniers

Im Neunmeterschießen avancierte Daniel Matt, Torhüter des FSV Kappelrodeck/Waldulm, zum Matchwinner. Mit zwei glänzend parierten Neunmetern brachte er seine Mannschaft auf die Siegerstraße. Die Schützen des FSV behielten anschließend die Nerven und verwandelten sicher, sodass Kappelrodeck/Waldulm am Ende den viel umjubelten Turniersieg feiern durfte.

Für Sinzheim blieb trotz starker Leistungen und einer dominanten Gruppenphase nur der zweite Platz – ein Ergebnis, das die Qualität des Finalgegners unterstreicht.

Ein gelungenes Turnier mit starkem Teilnehmerfeld

Die Organisatoren des VfR Rheinbischofsheim zeigten sich nach Turnierende hochzufrieden. Die sportlich fairen Begegnungen, die gute Stimmung auf den Rängen und der reibungslose Ablauf bestätigten einmal mehr den hohen Stellenwert des Turniers in der Region.

Das abschließende Foto zeigt die beiden Finalmannschaften aus Kappelrodeck/Waldulm und Sinzheim gemeinsam nach dem Endspiel – ein schönes Symbol für den respektvollen Umgang und die sportliche Verbundenheit, die dieses Turnier seit Jahrzehnten prägt.